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Notpfote Animal Rescue (NAR) ist ein gemeinnütziger Tierschutzverein aus Düsseldorf mit Niederlassungen in Neuss, Mönchengladbach, Köln, Wiesbaden, Wuppertal, Essen und Bielefeld. Gegründet wurde der NAR im Jahr 2011 als Reaktion auf die Massentötungen von Streunerhunden für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in der Ukraine.

Der Vereinssitz ist Düsseldorf, den Vorstand stellen Babette Terveer, Petra Hermida, Tom Terveer und Thomas Kampmann. Der NAR besteht nur aus wenigen Fördermitgliedern und ca. 200 Pflegestellen in Deutschland.

Vereinsziel und Arbeitsweise des Vereins ist der grenzübergreifende Tierschutz: Der NAR arbeitet mit deutschen und internationalen Tierheimen (derzeit Spanien, Ungarn und Rumänien, Stand 1/2017). Er unterstützt bei der Vermittlung der Langzeitinsassen, also alten, kranken und/oder schwierigen Tieren, durch das eigene soziale Netzwerk (Facebook, Twitter, GooglePlus etc.). Darüber hinaus organisiert der NAR Futterspenden und -Transporte, sowie Kastrationsprojekte in den einzelnen Ländern.

Der Verein versteht sich lt. der 1. Vorsitzenden Babette Terveer als „Feuerlöscher-Tierschutzverein“,[1] d.h. er stellt neben den o.a. Tätigkeiten auch kurzfristig Ressourcen für außergewöhnliche Notfälle zur Verfügung. Bekannt wurde der NAR erstmals 2012 durch seinen Protest gegen das Gänsereiten[2] und seine Klage gegen Erhebung von Hundesteuer für Pflegehunde in der Stadt Mönchengladbach[3]. Der Fernsehsender VOX sendete im Dezember 2016 eine im Sommer gedrehte Folge der Harten Hunde mit Ralf Seeger, in der auch die Ankunft eines Notpfote-Transportes aus Ungarn ausgestrahlt wurde.

Durch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Veterinärämtern und Behörden, die Zulassung für das europäische TRACE-System und die neue Genehmigung nach § 11 TierSchG zur Einfuhr und Vermittlung von Hunden aus Spanien, Ungarn und Rumänien und nicht zuletzt durch die vielen registrierten und versicherten Pflegestellen, Supporter[4] und die selbstlos unterstützenden Tierärzte[5][6][7] in ganz Deutschland ist der NAR in der Lage, die Transportbedingungen für die Tiere zu optimieren und gleichzeitig die Kosten gering zu halten.

WebLinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Christian Stolz: Wir sind ein Feuerlöscher-Tierschutzverein. Zeitungsverlag Neue Westfälische, abgerufen am 3. Februar 2017.
  2. Thilo Jahn, Anna Kohn: KARNEVALSBRAUCH GÄNSEREITEN - GUMMI STATT GÄNSE. Deutschlandradio, DRadioWissen, abgerufen am 16. Februar 2015.
  3. David Friederichs: „Wir sind erbost“. Report Anzeigenblatt GmbH, abgerufen am 24. April 2015.
  4. Sabine Kubendorff: Minikicker des PSV Stukenbrock-Senne kicken für kranken Hund. Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG, abgerufen am 6. Mai 2016 (deutsch).
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKristin Engel: Eine rollende Tierarztpraxis. Torgauer Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 15. August 2016, abgerufen am 15. August 2016 (deutsch).
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKristin Engel: "Ich bin angekommen!" Torgauer Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, 17. August 2015, abgerufen am 17. August 2015.
  7. Brigitte Hosang: Wir unterstützen den Tierschutzverein Notpfote Animal Rescue e.V.. Brigitte Hosang, abgerufen am 6. Februar 2016 (deutsch).

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