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Das Bunkergespenst von Heerdt bezeichnet ein Graffito, dass im Jahr 1983 erstellt wurde und bis ungefähr 2014 noch existierte. Das Graffito befand sich auf der Westseite des ehemaligen Bunkers am Dominikus-Krankenhaus.

GeschichteBearbeiten

In den frühen 1980er lebten die Personen Andrea Cremer (heute Andrea Fejza), damals 18 Jahre und Heinz-Peter Salomon, damals 19 Jahre, in Heerdt. Cremer wohnte damals vermutlich auf der Straße Im Kämpchen da sie beschrieb, dass sie aus ihrem Fentser heraus immer die deprimierende Aussicht auf den Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg hatte. Mit Salomon war sie damals eng befreundet, auch wenn Salomon damals sich sogar eien Beziehung mit Cremer vorstellen konnte. Zum Karneval war Salomon als Gespenst verkleidet, weswegen Cremer ihn damals als „mein Gespenst“ bezeichnete. Daraus entstand im April 1983 die Intention, dass am Bunker ein Graffito entstand. In der Nacht vom 27. zum 28. April 1983 ging Salomon mit zwei Freunden zum Bunker, um in innerhalb von zwei Stunden ein comicartiges Gesepnst mit einem Blumenstrauß in der rechten Hand am Bunker zu sprühen.[1]

Wiederentdeckung im Jahr 2013Bearbeiten

Im Jahr 2012 plante man, dass aus dem Bunker ein Luxuswohnhaus mit dem Namen „Papillon“ werden soll. Als Projektentwickler beteiligt war die 741 Projektentwicklung GmbH aus Oberkassel.[2] Der Baustart war am 11. Juli 2013. Bei der Freilegung des Gebäudes von einer dicken Efeuschicht kam das mittlerweile verblasste Gespenst wieder ans Tageslicht und die Tageszeitung „Express Düsseldorf“ berichtete über das Gespenst und die Geschichte dahinter. Am 12. Juli begann man mit Diamantsägen mehrere tausende Tonnen Stahlbeton des Luftschutzbunkers in Quaderform herauszusägen.[3] Im Oktober 2013 existierte das Graffito noch, bevor dann auch die komplette Westwand des Bunkers ausgesägt wurde.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. express.de, 10. Juli 2013: Alte Freunde wieder vereint: das Liebes-Geheimnis des Bunker-Gespenstes
  2. express.de, 1. Juni 2012: Spektakulärer Umbau: Aus Bunker soll Luxuswohnhaus werden
  3. express.de, 12. Juli 2013: Gespenster-Bunker: Jetzt wird er zersägt

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